Nachhaltigkeit

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?
Vor rund 45 Jahren veröffentlichte der Club of Rome, eine internationale Expertengruppe, die Studie „The Limits to Growth“ („Die Grenzen des Wachstums“). Dies gilt als die Geburtsstunde des Nachdenkens über Nachhaltigkeit. In der Studie wurden mit Hilfe von Computersimulationen analysiert: Energiebedarf, Bevölkerungsdichte, Industrialisierung, Nahrungsmittelressourcen, Rohstoffreserven. Die Experten nahmen an, dass sich das lokale Handeln jeder einzelnen Volkswirtschaft langfristig global auswirke.
Die Szenarien waren zwar holzschnittartig, die Studie wurde hierfür kritisiert. Und doch hat sie das Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschaffen: Die erste UN-Umweltkonferenz folgte kurze Zeit danach. Zehn Jahre später brachte die neue UN-Kommission WCED (World Comission on Environment and Development) neuen Schwung in die erlahmte Debatte.
Ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Entwicklung – diese drei Bereiche standen bei der UN-Konferenz „The Earth Summit“ in Rio de Janeiro 1992 im Mittelpunkt. Die 23. UN-Klimakonferenz mit rund 22 000 Teilnehmern fand im November 2017 in Bonn unter dem Vorsitz des Inselstaats Fidschi statt, die 24. wird 2018 in Kattowitz (Polen) stattfinden.

Warum Nachhaltigkeit?
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst war beim Blick aus der Internationalen Raumstation ISS auf das Amazonas-Gebiet entsetzt: „Das ist unsere grüne Lunge und so viel davon ist schon gerodet.“ Ihm sei klar geworden, wie verwundbar unsere schützende Atmosphäre ist:
„Wir haben keinen Planeten B.“
Klimawandel und Umweltzerstörung gehören zu den größten Gefahren.
Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Lassen Sie uns heute anfangen!

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Siehe auch: Nachhaltige Entwicklung in Deutschland, Indikatorenbericht 2016 des Statistischen Bundesamts (Destatis)


(Fotonachweis: „The blue marble“, aufgenommen von der Apollo 17-Crew
im Auftrag der NASA 1972. Das Foto ist gemeinfrei.)